Die Fidschi-Inseln sind ein beliebtes Urlaubsparadies in der Südsee und gelten als eine der schönsten Inselgruppen der Welt. Kilometerlange, weiße Strände und türkisblaues Meer versprechen eine Reise auf die Inseln vulkanischen Ursprungs zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.
Neben der atemberaubenden Landschaft, den verlockenden Korallenstränden und der einmaligen Traumurlaubsatmosphäre, die die Fidschi-Inseln ohne Zweifel bieten, sollte jeder Reisende jedoch kein Risiko eingehen, was seine Gesundheit betrifft.
Eine Reise in ein Urlaubsparadies soll für den Reisenden nicht nur erholsam, sondern auch stressfrei sein. Da kann eine Verletzung beim Baden, Tauchen oder Wandern durch die Berge und Wälder der Inseln die Urlaubsstimmung beträchtlich trüben. Schnell wird hier die schönste Zeit des Jahres, der wohlverdiente Urlaub, durch den Arztbesuch im Ausland zum Alptraum.
Dementsprechend sollten zum einen vorher gewisse Gesundheitsmaßnahmen getroffen werden. Die tropischen Fidschi-Inseln erfordern hierbei den Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Auch Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A werden bei kurzzeitigen Urlaubsaufenthalten vom Auswärtigen Amt empfohlen. Zudem sollte auf Schutzmaßnahmen in Form von hautabdeckender Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln und Moskitonetzen bei Nacht geachtet werden, um sich vor dem durch Moskitos übertragbaren Dengue-Fieber zu schützen.
Zum anderen sollte sich der Reisende auch bewusst darüber sein, dass sich die Fidschi-Inseln in einer Erdbeben gefährdeten Zone befinden und von Oktober bis April mit Wirbelstürmen gerechnet werden kann. Diese naturbedingten Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar und daher schwer einschätzbar. Aus diesen Gründen sollte in jedem Fall vor Reiseantritt eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden.
Im Falle eines Unfalls oder im Krankheitsfall kann es ohne abgeschlossene Auslandskrankenversicherung zu erheblichen Zuzahlungen in unbegrenzter Höhe kommen. Um solche Selbstbeteiligungen an medizinischen Kosten zu vermeiden, raten gesetzliche und private Krankenversicherungen in der Regel zu einer Zusatzversicherung.
Nur eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung kann eine finanziell abgesicherte Versorgung vor Ort, sowie einen eventuell benötigten Krankenrücktransport ins Heimatland gewährleisten. Letzteres sollte hierbei nicht unterschätzt werden, da bei der medizinischen Versorgung auf den Fidschis nur von einer Standardausstattung ausgegangen werden kann und Behandlungen von ernsthafteren Erkrankungen immer einen Transport ins nächste städtische oder ausländische Krankenhaus nach sich ziehen.

